Fair ist, wenn man mit gleichen Karten spielt… Amazon und seine Preispolitik

Die Festsetzung des Preises eines Produkts liegt in den Händen des jeweiligen Verkäufers – sollte man meinen.

Amazon sieht das anders.

Seit dem 31. März fordert Amazon von seinen Marketplace-Anbietern die Einhaltung einer sogenannten „Preisparität“ : Händler, die ihre Produkte im dortigen Marketplace anbieten, dürfen diese Produkte an anderer Stelle im Internet nicht günstiger an den Mann bringen wollen. Wer sich dem Preisdiktat nicht fügt, dem droht Amazon mit dem Rausschmiss, „da Verkäufer, die unsere Geschäftsbedingungen nicht einhalten, das Recht, auf Amazon.de zu verkaufen, verlieren werden“. Weiterlesen »


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Autor: Pia Lembke
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Neues Widerrufsrecht ab dem 11.6.2010

Um Punkt Mitternacht kam die Umstellung und ab dann hätten alle  Internetnutzer, die im Web gewerblichen Handel mit Waren oder Dienstleistungen betreiben  und die vor einer Abmahnung sicher sein wollten, Ihre Widerrufsbelehrungen anpassen sollen.

Für den, der um genau 0.00 Uhr am 11.6.2010 Besseres zu tun hatte, für den könnte folgender Link von Interesse sein. Dort können die Musterformulierungen zum neuen Widerrufsrecht kostenlos heruntergeladen werden.

Aber was genau hat sich seit dieser Mitternacht am 11.6.2010 geändert?

In erster Linie gibt es mehr Sicherheit für den Betreiber eines Online-Shops. Weiterlesen »


plembke
Autor: Pia Lembke
Allgemein, Online Recht
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Preise hoch, aber dann überall gleichzeitig bitte!

Folgender Sachverhalt erhitzt die Gemüter:

Ein Shopbetreiber erhöhte den Preis für seine im Shop angebotene Kaffeemaschine von 550 Euro auf 587 Euro. In einer Preissuchmaschine, in welcher der Händler gelistet war, blieb der Preis jedoch noch 20 Stunden auf dem alten, niedrigeren Niveau. Ein Wettbewerber sah das als wettbewerbswidrig an.

Der  BGH gab ihm am 11.03.2010 in seiner Entscheidung  (AZ: I ZR 123/08) recht.

“Der durchschnittlich informierte Nutzer eines Preisvergleichsportals verbindet mit den ihm dort präsentierten Informationsangeboten regelmäßig die Erwartung einer höchstmöglichen Aktualität.

Zwar sind Verbraucher heute mit den Besonderheiten des Internets und damit auch mit dessen technischen Grenzen weitgehend vertraut. Sie gehen aber davon aus, dass die in einer Preissuchmaschine angebotenen Waren zu dem dort angegebenen Preis erworben werden können, und rechnen nicht damit, dass die dort angegebenen Preise aufgrund von Preiserhöhungen, die in der Suchmaschine noch nicht berücksichtigt sind, bereits überholt sind.”

Darüber hinaus, sei es dem Händler zuzumuten die Preise für Produkte, für die er in einer Preissuchmaschine wirbt, erst dann umzustellen, wenn die Änderung in der Suchmaschine angezeigt wird.

Frage ist nur, wie soll der Shopbetreiber dieser Pflicht nachkommen, wenn er zB. in mehreren Preissuchmaschinen gelistet ist, die sich zu unterschiedlichen Zeiten aktualisieren?

Ein bißchen weltfremd, oder?

Was sagen Sie dazu, stimmen Sie hier ab.


plembke
Autor: Pia Lembke
Allgemein, Online Recht, Web-Technologien
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Wir müssen uns doch nicht umgewöhnen, Zollmaße bleiben!

Wir hatten die große Abmahnwelle bzgl. der Gänsefüßchenmaße erwartet, aber Sie kam dann doch nicht.

Wer sich an Zoll gewöhnt hatte, der kann sich auch weiterhin bei der Längenangabe der Bildschirmdiagonalen an Zollangaben erfreuen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat folgendes dazu beigetragen:

Es gilt nun unbefristet § 3 der Einheitenverordnung:

“§ 3 Zusätzliche Verwendung nicht gesetzlicher Einheiten

Soweit nach §§ 1 und 2 des Einheiten- und Zeitgesetzes Größen in gesetzlichen Einheiten anzugeben sind, ist die Verwendung anderer als der gesetzlichen Einheiten nur gestattet, wenn die Angabe in der gesetzlichen Einheit hervorgehoben ist.”

Die vorher in der Verordnung vorgesehene Befristung dieser Regelung bis zum 31.12.2009 wurde zum 02.10.2009 aufgehoben, d.h. diese Ausnahmeregelung gilt weiterhin.

Lediglich die entsprechende cm-Angabe muß hervorgehoben sein, z.B. durch größere oder farblich gestaltete Schriftart.

Wir haben es immer gewußt, ein 17 ” Monitor ist ein 17″ Monitor!


plembke
Autor: Pia Lembke
Allgemein, Online Recht
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Auf ein erfolgreiches Jahr 2010 – Neues Projekt live

Die ersten geschäftigen Januar-Wochen sind vorüber und wir möchten, wenn auch verspätet, allen Kunden und Lesern ein frohes neues Jahr wünschen.

Der Abschluss eines großen Projektes hatte die Aufmerksamkeit des gesamten Teams erfordert und wir sind stolz, daß es seit Montag erfolgreich livegegangen ist:

Auf drucksieger24.de können ab sofort noch einfacher und komfortabler Druckprodukte aller Art bestellt werden. Briefpapier, Visitenkarten, Flyer und vieles mehr kann dort zu günstigen Preisen und in hervorragender Qualität bestellt werden.
Für eine einfache und schnelle Handhabung haben wir die neuesten Technologien eingesetzt und besonders strengen Tests in allen gängigen Browsern unterzogen.


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Autor: Israel Galvez Gil
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Frohe Weihnachten und guten Rutsch!

KrassoladeWir wünschen an dieser Stelle allen Kunden und allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest im Kreis der Liebsten!

Möge das Jahr 2010 für Sie von Glück und Gesundheit begleitet sein.

An dieser Stelle auch einen lieben Gruß nach Barmstedt, zu Sören vom Schoko-Laden. Das Weihnachtspräsent für unsere Kunden ist toll geworden!

Besten Dank!


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Autor: Israel Galvez Gil
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E-Commerce Lesetipps (IV)

In der Vorweihnachtszeit beschäftigt uns gerade ein spannendes Großprojekt, welches unser ganzes Engagement und Aufmerksamkeit erfordert.

Trotzdem finden wir natürlich die Zeit das aktuelle E-Commerce Geschehen zu beobachten und möchten gerne einige interessante Artikel mit Ihnen teilen:

Marketing:

Technologie:

E-Commerce Recht:

Über das Dauerthema Widerrufsrecht und die Pflichten und Folgen für die Shop-Betreiber, wurde in den letzten Wochen viel gesprochen:

Viel Spaß beim Lesen!


igalvezgil
Autor: Israel Galvez Gil
E-Commerce Trends, Online Recht, Web-Technologien
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Es ist geschafft: Neue vollautomatische eBay-Schnittstelle

Nach mehreren Monaten Entwicklungszeit sind wir mächtig stolz darauf, eine neue vollautomatische eBay-Schnittstelle präsentieren zu können.

Mit wenigen Klicks kann das gesamte Sortiment eines Shop-Betreibers bei eBay eingestellt werden. eBay-Käufe und Kundendaten werden automatisch in den Shop importiert und können dort ganz normal weiterbearbeitet werden.
Mehr Informationen gibt es auf der Seite zur eBay-Anbindung.

Aus Entwicklersicht ist die eBay-Entwicklerschnittstelle (API) eine wirkliche Herausforderung.
Es gibt sehr viele Möglichkeiten und theoretisch kaum etwas, was man nicht über die Schnittstelle auslesen oder abändern kann.
Dieser Umfang äußert sich leider auch in einer Komplexität, die ein Entwickler erst einmal durchschauen muss, will er denn dort sicher programmieren.

Verglichen damit ist die Schnittstelle zum Amazon-Marketplace ein Kinderspiel. Es gibt dort sehr wenige Schnittstellen, aber eben genau die, die man braucht. Nicht mehr und nicht weniger. Meiner Meinung nach ist dies letztlich auch ein Kriterium für die Auswahl einer Vertriebsplattform, welche bei zu hoher Komplexität auch ein KO-Kriterium sein kann (es sei denn man kann auf fertige Schnittstellen zurückgreifen, *wink*).

eBay sollte sich, meiner Meinung nach, dringend darum kümmern eine neue API zu veröffentlichen. Es könnte eine zusätzliche, schlanke Version der bisherigen Schnittstellen sein. Dort könnten lediglich die wichtigsten Funktionen abgebildet sein und Datenformate vereinfacht werden. Dadurch würden Entwicklungskosten deutlich gesenkt und stellen somit eine geringere Hürde dar, um neue professionelle Verkäufer für seine Plattform zu gewinnen.

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igalvezgil
Autor: Israel Galvez Gil
Allgemein, E-Commerce Trends, Web-Programmierung, Web-Technologien
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Nicht jeder Einladung folgt ein Freudenfest oder: was Juristen unter einer “invitatio” verstehen

Da kam mir doch letztens mein Kollege freudig entgegen und teilte mir sein gemachtes Schnäppchen mit.

Ein Macbook Air im Wert von 1700,- Eur für 49,95,- Eur bei Otto!! Da solle er sich mal nicht zu früh freuen…Wieso denn, der Mac wäre ja schließlich zu dem Preis im Onlineshop gewesen und dann müsse Otto auch liefern… So die Überlegung meines Kollegen und sicher vieler anderer Käufer dieses Schnäppchens.

Aber muß Otto zu dem Preis liefern? Der Preis ist ja offensichtlich falsch.

Die Frage ist zunächst, ob hier überhaupt ein Vertrag zustande gekommen ist. Sollte dies nämlich nicht der Fall sein, dann erübrigt sich die Frage von alleine und ein Festhalten an der falschen Preisangabe ist nicht nötig.
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plembke
Autor: Pia Lembke
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E-Commerce 2.0 – Teil 2: Mass Customization

In unserer Serie “E-Commerce 2.0″ stellen wir Ihnen aktuelle und innovative Shopping-Konzepte vor, die das “Web 2.0″ hervorgebracht hat.

Im ersten Teil habe ich das Thema Live-Shopping vorgestellt. Mittlerweile hat sich der Anbieter guut.de vom ursprünglichen Konzept verabschiedet und präsentiert sich nun als Schnäppchen-Portal. Mehrere tagesaktuelle Produkte und Werbung haben Einzug gefunden in ein vormals vorbildliches Live-Shopping Portal.

Heute möchte ich Ihnen ein sehr spannendes Konzept vorstellen, welches uns in den nächsten Jahren noch sehr oft begegnen wird.

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Autor: Israel Galvez Gil
E-Commerce Geschichte, E-Commerce Trends
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